Die Abteilungen für Psychiatrie und Psychotherapie verstehen sich als eine sozialpsychiatrische Einrichtung. Sie realisiert die psychiatrische Vollversorgung des Einzugsgebietes. Es werden Patienten mit allen psychiatrischen Krankheitsbildern aufgenommen. Sie ist Teil eines Hilfenetzes. Unsere Ärzte bieten prophylaktische und nachsorgende Hilfen durch die Institutsambulanz, den sozialpsychiatrischen Dienst und in unseren Tageskliniken an. Zur Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Krankenhauses Zschadraß gehören 115 stationäre Betten und 45 tagesklinische Plätze. Die Therapieangebote beinhalten die medikamentöse, psychotherapeutische und soziotherapeutische Behandlung. Ein besonderer Schwerpunkt der Klinik ist die systemische Familientherapie. Die enge Einbeziehung der Angehörigen in den therapeutischen Prozeß durch regelmäßige Gespräche und Informationen ist uns ein Anliegen. Weitere psychotherapeutische Behandlungen werden in Form von Einzel- und Gruppengesprächen durchgeführt. Zur Behandlung kognitiver Defizite und zur Übung von Wahrnehmungsprozessen wird ein computergestütztes Übungsprogramm angeboten. Bei speziellen Krankheitsbildern ist die Durchführung einer Akupunkturbehandlung möglich. Wir legen ein großes Augenmerk auf die soziale Situation unserer Patienten und versuchen entsprechende Hilfestellungen zu geben.
Die Schwerpunktstation Sucht (Station 2) umfasst 22 Betten und wird gemischtgeschlechtlich geführt. Behandelt werden alle psychiatrischen Krankheitsbilder mit einer Suchtproblematik als Erstdiagnose (Alkohol-, Drogen-, Medikamenten-Abhängigkeit, Polytoxikomanie). Viele der eingewiesenen Patienten kommen mit geringer Abstinenzmotivation bei somatischen, sozialen und psychischen Krisen zu uns. So verstehen wir uns in der therapeutischen Arbeit als wichtiger Teil in der Behandlungskette und führen Entzugsbehandlungen durch. Neben der medizinischen Behandlung von Entzugssymptomen und somatischen Begleit- und Folgeerkrankungen wird in der psychotherapeutischen Arbeit an der Krankheitseinsicht, Krankheitsmodell und der Veränderungsbereitschaft der Patienten gearbeitet mit dem Ziel, die Patienten für eine weiterführende stationäre (Langzeittherapie) oder ambulante Behandlung (Suchtberatung, Selbsthilfegruppe) zu motivieren. Dabei bestehen Kooperationen zu den Beratungsstellen sowie Langzeittherapieeinrichtungen, auch in den alten Bundesländern, mit der Möglichkeit der beruflichen Rehabilitation einschließlich Wiedereingliederung in das Berufsleben. Die Behandlungsdauer beträgt in der Regel bis zu 21 Tagen Als Ansprechpartner zur Einweisung von Patienten stehen Ihnen gern zur Verfügung:
Angebote unserer Tageskliniken:
Frau Schneider 034381 87-440.
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